ONLINE-Ticket kaufen
Über Uns

Polska Żegluga Bałtycka (Polnische Ostsee Reederei) wurde am 31. Januar 1976 ins Leben gerufen als ein multibetriebliches Meeresunternehmen, das sich mit der Beförderung von Passagieren und Touristen auf See, mit Hotel-, Gastronomie-, Touristik- und Unterhaltungsdienstleistungen, Meeres-, Küsten- und Binnenschifffahrt, Umladung in den kleinen Seehäfen Kołobrzeg, Darłowo, Ustka, Łeba, mit Agenturdienst der oben genannten Aufgaben sowie mit Bau- und Wartungstätigkeiten beschäftigt. Entsprechend der Vielfalt des Arbeitsbereiches wurden im Unternehmen Produktions- und Dienstleistungsbetriebe geschaffen.

Jan Szymański war der erste Direktor und Mitbegründer der Firma. Der politische Beschluss, die Mittelküste zu beleben, brachte Früchte in Form von Verträgen für den Bau von Hotels in Gdynia, Danzig, Koszalin, Kołobrzeg und Ustka. Durch einen Beschluss der Zentralbehörden wurde die Reederei gezwungen, diese an "Orbis" zu übergeben.

In den Jahren 1976 - 1977, kraft Verordnung Nr. 23 des Ministers für Außenhandel und Meereswirtschaft, übernimmt die Polnische Ostsee Reederei von der Firma Polskie Linie Oceaniczne (Polnische Ozeanlinien) die Passagier-Autofährschiffe: "Gryf", "Skandynawia", "Wawel" und "Wilanów", 5 kleine Frachtschiffe "Goplana", "Krasnal", "Nimfa", "Świetlik" und "Rusałka" sowie von der Polska Żegluga Morska (Polnische Seefahrtgesellschaft - POLSTEAM) 9 Schiffe: "Hajnówka", "Ruciane", "Barlinek", "Ina", "Ner", "Soła", "Krutynia", "Orla", "Odra". Von der Hafenverwaltung in Danzig übernimmt sie den Fährenterminal in Danzig und von der Hafenverwaltung Szczecin den Fährenterminal in Swinemünde.

Das bis zu jener Zeit gecharterte Fährenschiff "Allotar" wird erworben und mit dem Namen "Rogalin" getauft. Zwei neu gebaute erste polnische Fährschiffe "Pomerania" und "Silesia" werden ebenfalls erworben. Auf der Basis dieser Flotte werden neue Linien in Betrieb genommen: im Jahr 1977 zwischen Swinemünde und Kopenhagen, im Jahr 1979 Swinemünde via Kopenhagen nach Felixtowe und im Jahr 1980 wird die neue Linie Danzig - Karlskrone eröffnet.

Anfang der achtziger Jahre gerät das Unternehmen in eine tiefe Krise. Verursacht wird diese unter anderem durch einen nicht gerade besten technischen Zustand der Flotte, der Häfen sowie Fährenterminals, fehlende entsprechende Finanzmittel, einer wirtschaftlichen und politischen Krise im Inland sowie ökonomischen Restriktionen der westlichen Staaten nach der Einführung des Kriegszustandes. Zusammen mit dem Ausfahrtverbot ins Ausland für die polnischen Bürger bricht gänzlich die Beförderung von Passagieren und Waren zusammen.
Das Amt für die Meereswirtschaft, damaliger Eigentümer der Polnischen Ostseereederei, beschließt, ein Vorbereitungsverfahren zur Auflösung des Unternehmens einzuleiten. Die Polska Żegluga Morska bietet die Hand, indem sie die mit Investitionskrediten belasteten Fährschiffe "Pomerania" und "Silesia" aufkauft und sie gleichzeitig der Polska Żegluga Bałtycka in Betrieb übergibt. Die geleistete Hilfe ermöglichte die Auflösung der Firma zu vermeiden und schuf die Grundlage für ihre weitere rasche Entwicklung. Im Jahr 1980 werden die Schiffsfähre "Gryf" und ein Jahr später die "Skandynawia" verkauft.

Im Mai 1982 wird die Linie Swinemünde - Kopenhagen bis zum Hafen in Travemünde verlängert und ab Juni 1983 legt ein Fährschiff in der Sommersaison auch in Rönne auf Bornholm an. In demselben Jahr, ab Juni, legt das Fährschiff der Linie Danzig - Helsinki in der Saison in Visby an.

Die Spitzenzeit der Entwicklung der Fährenlinien fällt auf das Jahr 1989, in dem die Polska Żegluga Bałtycka folgende Linien betreibt: Swinemünde - Ystad, Swinemünde - Kopenhagen, Danzig - Nynäshamn, Danzig - Helsinki, Swinemünde - Travemünde, Travemünde - Danzig - Ryga, Travemünde - Rönne sowie Helsinki - Visby. Im Januar 1990 wird der Zielhafen Nynäshamn auf Öxelosund geändert. In diesem Jahr befördern auch die Fährschiffe der Polska Żegluga Bałtycka eine Rekordzahl von 655.617 Passagieren, 145.003 Pkw und 21.703 Lkw.
In den Jahren 1991 - 1994 finden die Renovierung und der Umbau des Kais im Hafen von Kołobrzeg statt. Im August 1991 wird auf der Linie Danzig - Öxelosund der fünfmillionste Passagier befördert. Im Mai 1994 kommt es zum Verkauf des Fährschiffes "Łańcut". In demselben Jahr nimmt das Unternehmen das Fährschiff "Nieborów" in Besitz. Am 9. Juni 1994 wird der Meeresbahnhof im Terminal in Swinemünde fertiggebaut. Am 1. Mai 1995 wird eine neue Fährenlinie aus Swinemünde nach Malmö in Betrieb genommen. Am 24. Januar 1996 wird der siebenmillionste Passagier befördert.

Im Jahr 1990 begann man mit den Vorbereitungen zur Restrukturierung und Privatisierung des Unternehmens. Zu Beginn wurden der Baubetrieb und der Handelshafen in Darłowo liquidiert. Man begann ebenfalls das Arbeitssystem in den einzelnen Organisationseinheiten des Unternehmens zu rationalisieren. Im Januar 1992 stellte das Unternehmen einen Antrag auf die Umwandlung der Firma in eine Einmanngesellschaft des Staatsschatzes an das Ministerium für Eigentumsumwandlungen. Am 31. Dezember 1992 bekam die Polska Żegluga Bałtycka AG Rechtsfähigkeit.
Im Jahr 1997 führt die Firma auf allen ihren Schiffseinheiten Prozeduren des IS M Code (International Safety Management code) ein. Als erster polnischer Reeder erhält sie das Zertifikat der Qualitätsmanagementnorm ISO 9002. Die Firma beginnt auch ihre Flotte zu modernisieren. Im Mai 1997 wurde die modernisierte "Pomerania" in Dienst gestellt, die in der Renovierungswerft von Danzig umgebaut wurde. Im Juni jenen Jahres fuhr zur Einweihungsfahrt von Swinemünde nach Malmö die "Boomerang", ein moderner Passagier- und Fahrzeugkatamaran des "high - speed" Typs. Ein Jahr später wurde in der Modernisierungswerft von Danzig auch das Fährschiff "Silesia" fertiggestellt. Diese Aktivitäten finden ihre Widerspiegelung in den ständig wachsenden Beförderungszahlen. Die daraus entstandenen höheren Einnahmen decken jedoch nicht die Modernisierungskosten.


Im September 2000 wurde durch den Aufsichtsrat der Gesellschaft ein "Sanierungsprogramm für die Polska Żegluga Bałtyckiej AG" beschlossen, mit dessen Durchführung im Jahr 2001 begonnen wurde. Das Hauptziel des Sanierungsprogramms war die innere Ordnung des Unternehmens, die Ausarbeitung eines Konzepts für die Bewältigung der Krise und vor allem die Durchführung einer realen Einschätzung der Verfassung des Unternehmens und der Möglichkeiten für die weitere Entwicklung. Im Rahmen des Sanierungsprogramms wurde eine Restrukturierung in vier Bereichen durchgeführt: im Vermögens-, Finanz-, Anstellungs- und Organisationsbereich. Die Realisierung der oben genannten Aufgaben führte zur vollständigen Entschuldung der Gesellschaft. Die weiteren Schritte waren vor allem das Einschlagen einer Richtung auf die Erneuerung der Tonnage und Wiedergewinnung des Rufes der Firma auf dem Fährenmarkt.
Im Jahr 2003 wurde die Tonnage erneuert, d. h., im März wurde die Fähre "Kahleberg"des Typs ro-ro gechartert und im Juli die Fähre "Scandinavia", Typ ro-pax erworben, die auf der Linie Danzig - Nynäshamn eingeführt wurde. Für diese spektakulären Aktivitäten erhält Polferries den Preis "Bernstein-Ente", der durch die Landeskammer für die Meereswirtschaft zuerkannt wird. Im Rahmen der Strategie für die Erneuerung der Tonnage wurde die Fähre "Rogalin" am 20. November 2003 nach Indien verkauft. Das Jahr 2004 bringt eine weitere Investition. Am 6. Oktober 2004 wurde das Fährschiff "Wawel" gekauft und mit großer organisatorischer Anstrengung der Mannschaft und der Werft in Rekordzeit umgebaut. Am 15. Februar 2005 wird die "Wawel" auf der Linie nach Ystad in Betrieb genommen. Im September 2005 wurde die Fähre "Silesia" veräußert.
Das Jahr 2006 widmete man den Feierlichkeiten anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Polska Żegluga Bałtycka AG. Die Hauptfeierlichkeiten fanden am 21. April 2006 in Kołobrzeg statt.
Im November erwarb der Schiffsreeder eine weitere Schiffseinheit des Passagier- und Fahrzeugtyps mit dem Namen "Baltivia", die am 8. Januar 2007 auf der Linie Danzig - Nynäshamn in Betrieb genommen wurde.


Gegenwärtig ist die Polska Żegluga Bałtycka AG in Kołobrzeg der größte polnische Fährschifffsreeder, der unter der Firma POLFERRIES auftritt und vier Passagier- und Fahrzeugfähren in Betreib hat, die vier Linien befahren:

1. m/f "Scandinavia" Linie Danzig - Nynäshamn (Schweden),
2. m/f "Baltivia" Linie Danzig - Nynäshamn (Schweden),
3. m/f "Wawel" Linie Swinemünde - Ystad (Schweden)

Die Polska Żegluga Bałtycka AG verfügt über ein Netz von sechs eigenen Meeresreisebüros in den größten polnischen Städten - Warszawa, Wrocław, Poznań, Szczecin, Swinemünde und Gdynia. Sie haben in ihrem Angebot nicht nur Fährenfahrkarten der Firma, sondern auch anderer Fährenunternehmen sowie Flugkarten für alle Fluglinien. Die Firma arbeitet mit vielen europäischen Reisebüros zusammen, insbesondere aber mit den Büros aus den skandinavischen Ländern.

Die Polferries Fährschiffe bieten eine sichere und bequeme Fahrt, eine traditionelle gute Küche, die Möglichkeit, an Bord der Fähren attraktiv einzukaufen und das alles in einer ausgezeichneten Atmosphäre, die durch unsere professionelle und kompetente Mannschaft geschaffen wird. 

Am 17. Mai 2004, in der 14. Folge des Wettbewerbs für die besten Produkte und Dienstleistungen, bekam die Polska Żegluga Bałtycka SA eine Prestigeauszeichnung - das polnische Werbewahrzeichen "JETZT POLEN " in der Kategorie "Fährenpassagier- und Warentransport".
Heute sind die Fähren der Polska Żegluga Bałtycka AG, die Verbindungen mit Skandinavien bedienen, moderne, sichere und durch unsere Passagier- und Ladungskunden geschätzte Schiffseinheiten.



Polska Żegluga Bałtycka AG
78-100 Kołobrzeg, ul. Portowa 41
Tel. +48 94 35 52 102, 35 52 103
Fax +48 94 35 52 208
E-Mail: info@polferries.pl
www.polferries.pl



Nr HRG 0000011871
Rayongericht in Koszalin IX. Abteilung des KRS
Stammkapital 103.838.000,00 PLN
Steueridentifikationsnummer NIP: 671-010-07-02